Gerüchte, die durchs Netz geistern

In unzähligen Messenger-Chats und Posts wird seit Monaten ein angebliches „Geschenk“ diskutiert: Geflüchtete aus der Ukraine bekämen hierzulande angeblich eine Altersrente, sobald sie 57 werden, und das sogar ohne eigene Beiträge. Screenshots vermeintlicher Behördenschreiben oder aus dem Zusammenhang gerissene Zitate befeuern die Story weiter.
Die Emotionen schaukeln sich schnell hoch. Für die einen scheint der vermeintliche Vorzug ein Affront gegen deutsche Beitragszahler, für andere ein willkommenes Argument, um Misstrauen gegenüber Geflüchteten zu schüren. Doch bislang fehlte ein nüchterner Blick auf die Rechtslage – und genau der entlarvt schon die ersten Widersprüche
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