Eine 21-jährige Frau kam bei einem Bungee-Sprung an der Skelettbrücke in der Gemeinde Limeira im brasilianischen Bundesstaat São Paulo ums Leben, nachdem sie versehentlich ohne Sicherungsseil in die Tiefe gestürzt war.
Laut Behördenangaben ereignete sich der Unfall bei einem Bungee-Jumping-Event, das von einem privaten Unternehmen organisiert wurde. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass die junge Frau ohne ordnungsgemäße Sicherung in die Luft geschleudert wurde.
Das Opfer stürzte aus einer geschätzten Höhe von 30 bis 40 Metern und war sofort tot. Die Rettungskräfte, die am Unfallort eintrafen, konnten den Tod erst feststellen, nachdem die Leiche in die Gerichtsmedizin gebracht worden war.

Der Vorfall wurde auf Video festgehalten und verbreitete sich anschließend in den sozialen Medien, was bei Tausenden von Nutzern für Entsetzen sorgte.
Im Anschluss an den Vorfall nahm die Militärpolizei sechs Personen fest, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen. Die Ermittlungen zur Klärung des Hergangs und zur Feststellung möglicher Verantwortlichkeiten dauern an.
Die Stadtverwaltung von Limeira kündigte ihrerseits an, Beschwerde gegen die brasilianische Bundesregierung wegen angeblicher Fahrlässigkeit in Sicherheitsfragen einzureichen. Die städtischen Behörden erklärten, sie hätten bereits seit Anfang 2025 Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in dem Gebiet gefordert, jedoch ohne Antwort erhalten zu haben.
Bürgermeister Murilo Félix wies darauf hin, dass diese Tragödie die Notwendigkeit unterstreicht, die Aufsicht und Kontrolle an Orten, an denen risikoreiche Aktivitäten durchgeführt werden, zu verbessern, um neue Unfälle zu verhindern.
Die Ermittlungen dauern an, während Familie, Freunde und die Gemeinde um den Tod der jungen Frau trauern. Der Fall hat die Debatte über die Sicherheit im Extremsport neu entfacht.