Leah sagte, die Diagnose sei „wie ein Schlag ins Gesicht“ gewesen. Sie bedeutete, dass Jada eine Herztransplantation benötigen würde – eine Nachricht, die selbst die abgebrühtesten Erwachsenen schockiert hatte. Jadas Ärzteteam führte daraufhin eine Reihe umfangreicher Untersuchungen durch, darunter Echokardiografien, um sie auf den Eingriff vorzubereiten.
Leah und Victor reisten nach Melbourne, um das Team kennenzulernen, das ihre Tochter operieren sollte. Bei ihrer Ankunft in der Hauptstadt von Victoria glaubte sie noch, ihre Tochter habe nur noch wenige Jahre zu leben. Doch nach dem Treffen mit den Chirurgen, Ärzten und Krankenschwestern, die Jada betreute, wurde ihnen der Ernst der Lage bewusst.
Leahs kleine Tochter wurde umgehend auf die Liste der dringendsten Patienten für eine Herztransplantation gesetzt. Das Team in Melbourne führte zahlreiche zusätzliche Untersuchungen durch und informierte die Eltern, dass die Transplantation so schnell wie möglich erfolgen musste. Vorerst musste die Familie jedoch nach Hause zurückkehren.
Drei Monate später hatte das Team das perfekte Herz für Jada gefunden, und Leah erhielt einen Anruf mit der Bitte, nach Melbourne zurückzukehren. Die Familie flog zurück, und Leah erinnerte sich, wie sie während des gesamten Fluges die Hand einer freundlichen älteren Dame hielt. „Es war aufregend, aber so surreal“, sagte sie.
Leah, Victor und Jada fuhren nach der Landung direkt ins Krankenhaus, wo sie von einer Krankenschwester in ihrem Zimmer begleitet wurden. Der Chirurg stellte sich der Familie vor, und das OP-Team führte die Operation durch. Glücklicherweise verlief alles reibungslos, und der Chirurg kehrte zurück, um den Eltern mitzuteilen, dass der Eingriff erfolgreich verlief.
Diese schwere Zeit belastete auch Jadas Eltern sehr, doch Leah deutete an, dass sich die Lage endlich besserte. Nach der Operation wurde Jada auf die Intensivstation verlegt, wo sie während ihrer Genesung von Krankenschwestern überwacht wurde.
Ein paar Stunden später konnten ihre Eltern sie sehen, und Leah erinnerte sich: „Stunden später kamen wir auf die Intensivstation. Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Ich fühlte mich wie neben mir. Ich war wie betäubt. Sie lag da, leblos. Es war furchtbar.“
Obwohl die Transplantation erfolgreich verlief, traten bei Jada während ihrer Genesung einige kleinere Schwierigkeiten auf, die ihren Krankenhausaufenthalt verlängerten. Während sich das junge Mädchen unter der sorgfältigen Aufsicht des Krankenhauspersonals erholte, wurden Leah und Victor von HeartKids betreut.
Das Spenderherz passte schnell perfekt zu der kleinen Jada. Sie bekam auch Besuch von der Make-A-Wish-Stiftung, die ihr eine Sphynx-Katze schenkte. Jada hatte sich für diese haarlose Rasse entschieden, weil ihre Mutter allergisch war und weil sie gelesen hatte, dass diese Rasse oft zu Herzproblemen neigte, was sie selbst besonders betraf.