Die Fortsetzung verändert alles.

Mutter.

Ich hatte gar nicht bemerkt, dass mein Mann hinter mir stand.

„Du bist zurück“, sagte er leise.

Ich drehte mich zu ihm um. Er sah erschöpft aus: dunkle Ringe unter den Augen, seine Schultern hingen schlaff herunter, als hätte er tagelang nicht geschlafen.

“Was… was ist das alles?”, flüsterte ich.

Er reagierte nicht sofort.

Stattdessen begleitete er mich in den kleinen Raum am Ende des Flurs.

Ich verlangsamte meine Schritte, als ich das aufgestellte Krankenhausbett im Inneren sah.

Die Maschinen summten leise. Röhren spannten sich über die Bleche.

Und da war es.

Mein Stiefsohn.

So blass.

Viel dünner als zuvor.

Neben dem Bett stand ein Plastikbehälter, gefüllt mit kleinen gefalteten Papiersternen.

Mein Mann nahm eins und legte es mir in die Hand.

„Sie macht das jedes Mal, wenn die Schmerzen unerträglich werden“, sagte sie.

Ich blickte auf den zerbrechlichen Stern hinab, der sorgfältig in leuchtend blaues Papier gefaltet war.

„Er glaubt, wenn er tausend bekommt“, fuhr mein Mann sanft fort, „dann sagst du ja.“

Diese Worte trafen mich wie ein Schlag ins Herz.

Mir schnürte sich die Kehle zu, als ich auf das Bett hinunterblickte.

Ihre Augen öffneten sich langsam, als sie meine Stimme hörte.

Als er mich sah, huschte ein schwaches Lächeln über sein hageres Gesicht.

„Ich wusste, dass du kommen würdest“, sagte sie schwach.

Mein Herz war gebrochen.

“Du kommst immer wieder zurück.”

Das tat weh.

 

 

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