Rein technisch gesehen stimmte das.
Dann schnappte ich mir meinen Rucksack und ging zur Bushaltestelle.
Denn zum ersten Mal seit diesem Unfall hatte ich das Gefühl, dass die Wahrheit über das Feuer endlich zum Greifen nah war.
Und ich musste es aus Calebs eigenem Mund hören.
***
Der Bus setzte mich drei Blocks von dem Ort entfernt ab. Früher war dort eine Fabrik, bevor die Stadt sie vor Jahren stilllegte. Jetzt gab es dort hauptsächlich zerbrochene Fenster, Graffiti und Jugendliche, die versuchten, Erwachsenen aus dem Weg zu gehen.
Ich musste es von Caleb selbst hören.
***
Fast sofort entdeckte ich eine Gruppe Fußballspieler, die in der Nähe eines der Gebäude saßen.
Sobald sie mich kommen sahen, verstummten die Gespräche. Einige wechselten Blicke. Einer kicherte. Ich ignorierte alles und ging weiter, bis ich direkt vor ihnen stehen blieb.
“Hat jemand von euch Caleb gesehen?”, fragte ich.
Zunächst antwortete niemand.
Da lehnte sich einer der Jungen an die Wand und lächelte verschmitzt. „Warum? Bist du jetzt seine Freundin?“
Einige von ihnen lachten.
Einige von ihnen wechselten einen Blick.
Ich hätte damals umkehren sollen, aber nach allem, was ich an diesem Morgen gehört hatte, war ich nicht bereit, zurückzurudern.
“Ich muss einfach mit ihm reden.”
Die meisten vermieden danach den Blickkontakt, doch schließlich ergriff ein anderer Spieler namens Drew das Wort.