Ein Junge bat mich auf dem Ball zum Tanzen, weil wegen meiner Narben sonst niemand tanzen wollte – am nächsten Tag standen seine Eltern und die Polizei vor meiner Tür.

Ein Teil von mir hatte erwartet, dass Mason furchterregend aussehen würde.

„Es war keine Absicht. Als ich 14 war, schlich ich nachts durch die Nachbarschaft und trieb Unfug. In jener Nacht sah ich den Gartenzwerg vor Ihrem Haus und ging hin, um mit ihm zu sprechen. Da bemerkte ich, dass das Küchenfenster angelehnt war.“

Caleb wirkte neben mir angespannt.

Mason fuhr fort.

„Ich ging hinein, weil ich dachte, ich könnte etwas Kleines mitnehmen, ohne dass es jemand merkt. Während ich in der Küche war, zündete ich mir eine Zigarette an. Nach ein paar Minuten legte ich sie auf die Küchentheke, während ich das Wohnzimmer durchsuchte.“

Mir wurde beim Zuhören übel.

„Es war keine Absicht.“

„Dann hörte ich Geräusche und geriet in Panik. Ich fiel aus dem Fenster und rannte davon.“

Caleb blickte ihn ungläubig an.

„Wolltest du nie ein Feuer entzünden?“

Mason wirkte sichtlich verwirrt. „Ich habe den Brand erst am nächsten Morgen bemerkt.“

Jahrelang war Caleb davon überzeugt, dass sein Bruder mein Haus absichtlich niedergebrannt hatte. Man konnte es ihm ansehen.

Mason sah mich wieder an, Scham stand ihm ins Gesicht geschrieben.

„Es tut mir leid, Cindy. Für alles.“

Stille umhüllte uns.

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