„Ich nehme sie mit. Ich werde sie nicht Fremden anvertrauen. Sie gehört mir.“
Er nahm mich mit zu sich nach Hause, in sein kleines Haus, das nach Kaffee roch.
Er kam in mein Zimmer, seine Haare waren zerzaust.
Er hatte keine Kinder. Oder eine Partnerin. Oder irgendeine Ahnung.
So lernte er. Er beobachtete die Krankenschwestern und ahmte alles nach, was sie taten. Ich machte mir Notizen in einem alten, ramponierten Notizbuch. Wie man sich dreht, ohne sich zu verletzen. Wie man die Haut untersucht. Wie man sich hochhebt, als wäre man schwer und zerbrechlich zugleich.
In der ersten Nacht zu Hause klingelte ihr Wecker alle zwei Stunden.
Er kam in mein Zimmer, seine Haare waren zerzaust.
„Es ist Pfannkuchenzeit“, murmelte er und drehte mich sanft um.
Er stritt über den Lautsprecher mit der Versicherung und lief dabei in der Küche auf und ab.
Ich stöhnte.
„Ich weiß“, murmelte er. „Ich hab dich, Kleiner.“
Er baute eine Rampe aus Sperrholz, damit mein Rollstuhl durch die Haustür passte. Sie war nicht schön, aber sie funktionierte.
Er stritt über den Lautsprecher mit der Versicherung und lief dabei in der Küche auf und ab.
„Nein, ohne Duschstuhl kommt sie nicht zurecht“, sagte er. „Wollen Sie ihr das selbst sagen?“
Sie haben es nicht getan.